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What to do on Rhodos Island

Der erste Tauchgang unseres Lebens

Ein Highlight in unserem Rhodos Urlaub war definitiv das Tauchen. Schon sehr lange stand auf unserer Bucketlist ein Tauchschein und nun hatten wir die Gelegenheit das ganze einfach einmal auszuprobieren.

Wir haben über unseren Reiseveranstalter im Hotel eine Schnuppertauchkurs gebucht. Im Nachhinein würde ich es lieber selbst übers Internet, oder direkt vor Ort in einer größeren Stadt buchen. Die Frau vom Reiseveranstalter war uns keine große Hilfe, wir sind sogar mit dem falschen Shuttel nach Rhodos Stadt gefahren. Besser vorher selbst informieren!

Die Tauchschule >>Whaterhoppers<< kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Der Tagesausflug ohne Verpflegung hat € 60 gekostet. Wir haben zusätzlich auf dem Tauchboot noch einen zweiten Tauchgang für € 30 hinzugebucht. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, beim zweiten mal ist man sehr viel entspannter und so hat man natürlich auch mehr von diesem Erlebnis.

Bei einem Schnuppertauchgang sind immer sehr viele Helfer dabei und wir haben uns wirklich gut aufgehoben gefühlt. Gute Englischkentnisse sind natürlich notwendig damit man den Anweisungen der Tauchlehrern auch folgen kann.

Total erschöpft, hungrig und glücklich ging es wieder zurück in unser Hotel.

Inselroadtrip

Am vorletzten Tag unserer Reise haben wir uns im Hotel ein Auto gemietet und wollten auf eigene Faust die Insel erkunden. Der kleine Peugeot den wir gemietet haben kostete uns nur ca. € 25 für einen Tag. Vor allem Lindos „Die weiße Stadt“ wollten wir uns gerne näher ansehen, dorthin  hätten wir natürlich auch mit einem der Touristenboote fahren können. Preislich ist es nicht viel Unterschied, mit einem Mietwagen ist man aber natürlich sehr viel flexibler.

Lindos ist wirklich eine sehr schöne Stadt, wir waren vor den Touristenbooten dort und schlenderten durch die noch leeren Gassen. Wir gönnten uns einen frisch gepressten Orangensaft und konnten in Ruhe die Stadt erkunden.

Die typischen Touristen Aktivitäten in Lindos haben wir ausgelassen, kein Eselreiten und keine überteuerte Besichtigung der Akropolis. Aber auch ohne diese Dinge lohnt sich ein Besuch in Lindos Stadt.

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Wir fuhren weiter bis an die Südspitze von Rhodos, hier liegt Prasonisi, eine kleine Insel die durch eine Sandbank mit Rhodos verbunden ist. Vor allem bei Kitesurfern ist dieser Strand sehr beliebt. Leider war das Wetter nicht sehr gut, deshalb haben wir uns nur ein wenig umgesehen und fuhren dann weiter.

Auf dem Rückweg haben wir noch Olivenöl direkt beim Olivenölbauern gekauft und zwei Stränden einen Besuch abgestattet. Der Tsambika Beach hat uns nicht begeistert, deshalb gibt es hier noch nicht mal ein Foto. Wie bereits erwähnt war das Wetter nicht sehr schön und der Strand war sehr voll. Für Eltern mit kleinen Kinder aber sicher wunderbar, denn hier geht es ganz flach ins Meer. 

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Die Anthony Quinn Bay hat es uns aber angetan, wenn auch ebenfalls sehr voll gibt es hier wirklich wahnsinnig tolles klares Wasser. Wir hätten gerne Schnorchel und Taucherbrille dabei gehabt.

Das wars aus Rhodos. Ein wirklich wunderschöne Insel für einen entspannten Sommerurlaub. Nächste Woche geht es für uns schon wieder ab ins Flugzeug, ihr könnt euch auf tolle Bilder freuen!

josea_blogbeit

 

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Mitsis Faliraki Beach Hotel

Heute stelle ich euch endlich unser Hotel auf Rhodos vor. Das Mitsis Faliraki Beach Hotel. Wir haben dort 9 Nächte verbracht und waren sehr zufrieden.  Kurz und knapp: Die Mitarbeiter sind freundlich, die Zimmer sehr schön, das Essen toll!

Für unseren All inklusive Urlaub (gebucht über TUI) haben wir ca 750 Euro pro Person bezahlt. Da wir außerhalb der Ferienzeit dort gewesen sind konnten wir ein günstiges Angebot ergattern, vergleichen und früh buchen lohnt sich auf jeden Fall! Das Wetter auf Rhodos ist auch Anfang Juni für einen Strandurlaub geeignet, natürlich ist das Meer noch nicht so warm wie im Hochsommer aber so ist es zumindest erfrischend :).

Unser Zimmer war im Erdgeschoss und hatte einen eigenen kleinen Pool. Diesen hatten wir nicht gebucht, wir haben uns aber sehr darüber gefreut! Leider gibt es auf dem Balkon keine Liegen (Dafür ist auch einfach nicht genügend Platz) deshalb haben wir ihn eher zum schnellen abkühlen genutzt und die meiste Zeit am großen Hotel-Pool verbracht. Das Zimmer war sehr gemütlich und geschmackvoll eingerichtet, Wohlfühlfaktor auf jeden Fall vorhanden!

Der Hotel-Pool und die gesamte Anlage sind ebenfalls sehr stilvoll gestaltet. Man wird den ganzen Tag mit Getränken und kleinen Snacks versorgt, am Pool gibt es eine Bar inklusive kleinem Cafe mit Kuchen und Snacks (Mhhhm von den leckeren Wraps und Schocko-Crepes träume ich heute noch).

Neben dem Hauptrestaurant gibt es auch Themenrestaurants, für abwechslungsreiches und leckeres Essen ist gesorgt.

Das Hotel liegt direkt an einer Bushaltestelle und neben der „Flanier/Partymeile“ von Faliraki. In der Hauptsaison kann es hier sicher auch einmal etwas lauter werden. Wer aber gerne viele Bars und Touristenshops in der Nähe hat ist hier richtig. 

Von uns gibt es eine Empfehlung fürs Hotel :)

Ich hoffe der kleine Insel-Roadtrip Bericht kommt schneller als dieser Beitrag ;) Bis dahin

josea_blogbeit

 

 

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Rhodos

Ich melde mich zurück aus dem Urlaub. Vom 9. bis zum 17. Juni haben wir einen wunderschönen Urlaub auf der Insel Rhodos verbracht und nun gibt es die ersten Bilder.

Karte

Bereits um 5:50 Uhr am Donnerstag morgen startete unser Flugzeug nach Rhodos.

Für jeden der zum ersten mal mit TUIfly fliegt hier einige Tipps: Man sollte am Vortag Online einchecken, da das einchecken am Flughafen € 5 kostet. Da wir im Online Check-In leider keine Sitzplätze nebeneinander hatten habe ich sogar die TUIfly Hotline getestet und war positiv überrascht, denn die nette Dame hat uns tatsächlich kostenlos umgesetzt (auch das aussuchen eines Sitzplatzes kostet normalerweise extra). Zudem hat man nur 15kg Gepäck pro Person frei, benötigt man zusätzliches Gepäck kann man dieses aber relativ günstig im vor raus dazu buchen. Im Flugzeug gibt es keine kostenlosen Getränke oder Snacks, auch das sollte man vorher mit einplanen. Alles in allem natürlich nicht ganz so komfortabel, dafür sind die Flüge recht günstig.

Unser  Hotel, das Mitsis Faliraki Beach, lag nur eine gute halbe Stunde vom Flughafen entfernt in Faliraki. Da wir uns dort sehr wohl gefühlt haben, werde ich darüber einen extra Beitrag schreiben. So viel vorab, hierfür gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung von mir! :)

Die ersten Tage verbrachten wir entspannt am Pool, haben die Sonne und das gute Wetter genossen und ließen die Seele am Meer baumeln.

Am Anfang hatten wir einige sehr windige Tage, also entschieden wir uns gleich am 3. Tag mit dem Bus nach Rhodos Stadt zu fahren. Die Busse auf Rhodos sind sehr günstig und es gab eine Haltestelle direkt vor unserem Hotel. Die Altstadt von Rhodos Stadt ist wunderschön, aber auch shoppen lässt es sich in der Stadt ganz gut!

Wir ließen uns einfach treiben ohne feste Touristenplätze abzuklappern und hatten einen tollen Tag. Wer auf Rhodos ist und Fan von kleinen alten Gassen ist, sollte Rhodos Stadt einen besuch abstatten.

Der erste Tauchgang meines Lebens und ein kleiner Insel-Roadtrip folgt im nächsten Beitrag über Rhodos.

Ihr dürft euch freuen :)

josea_blogbeit

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Meine persönliche Sommerpackliste

Wenn ihr das hier lesen könnt, ist mein Koffer hoffentlich fertig gepackt und ich sitze im Flieger nach Rhodos. Ein fauler Strandurlaub war mal wieder dringend nötig und ich bin schon seit Wochen voller Vorfreude! Wir werden uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, lecker griechisch essen, mit einem Roller die Insel erkunden und das Meer genießen. Wenn ich wieder zurück bin könnt ihr dazu hier bald mehr sehen und lesen.

Vor der Reise ist vor allem eines wichtig: was nehme ich mit? Ich bin ein richtig übertriebener Planungsmensch und damit ich nichts vergesse, schreibe ich mir schon seit Jahren eine Packliste. Je nach Reiseziel etwas modifiziert. Für einen Roadtrip in Amerika packt man natürlich andere Dinge ein wie für einen Strandurlaub in Europa.

Heute zeige ich euch meine Packliste für Rhodos, fertig zum Download und ausdrucken. Die Liste kann man auch direkt am Computer bearbeiten (abhaken oder noch fehlende Dinge eintragen zum Beispiel). Ich hoffe Sie gefällt euch, einige Dinge sind sicher für jeden individuell aber dafür gibt es ja noch freie Felder! Für mich ist es ein tolles Gefühl, wenn alles abgehakt ist und ich sicher weiß, im Koffer ist alles was ich brauche.

Euch fällt noch etwas ein? Immer her mit euren Ideen! ich freue mich.
Hier könnt ihr die Liste herunterladen: packliste_sommerurlaub

Liebe Grüße

josea_blogbeit

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USA Roadtrip – Antelope Canyon

Samstag – 6. Juni 2015

An unserem zweiten Tag in Page stand der Antelope Canyon auf dem Plan, dieser liegt im Navajo-Reservat nicht weit von Page entfernt. Wir entschieden uns für eine Tour im Upper Antelope Canyon, je nach Tageszeit und somit Lichteinfall in den Canyon sind die Preise für die Führung unterschiedlich. Die Tour am Vormittag kostet pro Person ca. $40, zusätzlich muss man noch eine Gebühr bezahlen um das Navajo-Reservat betreten zu dürfen, das sind nochmals ca. $7. Leider ist hier der Annual Pass nicht gültig und der Ausflug in den Canyon auf jeden fall kostspielig, aber dieses unvergleichbare Naturspektakel sollte man sich deshalb nicht entgehen lassen.

Dort angekommen wurde uns eine genaue Uhrzeit und ein Guide zugeteilt. In kleinen Gruppen von ca. 10 Personen fährt man mit einem Pick-Up zum Eingang des Antelope Canyons. Los gehts, in den den fotogensten Canyon unserer Reise.

Der Guide zeigt wirklich die besten Plätze für Fotos und hilft bei den Kamera-Einstellungen falls man sich nicht gut auskennt. Natürlich wird man mit sehr vielen Touristen durch den Canyon geführt und Zeit für ausgelassene Fotoexperimente bleibt nicht wirklich. Hierfür gibt aber auch extra Touren für Fotografen – die natürlich etwas teuerer sind – dafür bekommt man mehr Zeit und darf auch ein Fotostativ mit in den Canyon nehmen. (Dies ist bei einer normalen Tour leider nicht gestattet).

Wasser hat den Stein im Canyon zu dem geformt was er jetzt ist. 1997 starben 12 Menschen im Lower Antelope Canyon, denn bei starken Gewittern – auch wenn diese einige Meilen entfernt sind – überschwemmen sogenannte flash floods die beiden Canyons. Auch einige Stunden nach dem wir im Antelope Canyon waren wurde dieser wegen Gewittern in der Umgebung zeitweise gesperrt. Wir hatten also noch Glück, dass wir eine Tour ergattern konnten.

Am Nachmittag machten wir uns zu unserem nächsten Ziel auf, wir hatten am Vortag eine Unterkunft in Cedar City gebucht. Wohin es uns von dort aus verschlagen hat lest ihr dann im nächsten Post.

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USA Roadtrip -Horseshoe Bend

Freitag – 5 Juni 2015

Es kam also der erste Tag der Reise, an dem unser Plan etwas ins wanken geriet und wir nicht recht weiter wussten. Das Wetter im Monument Valley war zu schlecht, die Unterkünfte zu teuer. Wir entschieden uns also das Monument Valley ausfallen zu lassen und gleich zu unserem nächsten Ziel zu fahren, Horsheshoe Bend und Antelope Canyon. Diese beiden Naturspektakel liegen direkt an der Stadt Page, die nur gut 2 1/2 Stunden vom Grand Canyon entfernt ist. Noch am Morgen am Grand Canyon haben wir im Internet nach günstigen Unterkünften gesucht. Leider ohne Erfolg. Wir ließen uns aber nicht entmutigen, fuhren einfach ohne Unterkunft nach Page und klapperten ein Paar Hotels ab. Siehe da, manchmal ist der Preis in den Unterkünften vor Ort ein wenig günstiger als online. So kamen wir für ca. 110$ inklusive Frühstück im Comfort Inn & Suites Page unter, definitiv eine schöne, angenehme Unterkunft mit großen ruhigen Zimmern. Page hat eine super Lage, das  Horsheshoe Bend ist quasi direkt um die Ecke und dorthin machten wir uns nach dem einchecken gleich auf. 

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Ich glaube die Bilder sagen alles, es ist wirklich ein sehr beeindruckender Ort.

Leider hatten wir nicht viel Zeit um Fotos zu machen, die Unwetter verschonten auch Page nicht und aus der anderen Richtung konnte man schon tiefschwarze Wolken kommen sehen. In letzter Sekunde konnten wir uns und unser Kameraequipment vor dem Regen ins Auto retten.

Nachdem das Unwetter vorbeigezogen war, gab es am Abend ein ganz besonderes Abendessen. In Page gibt es eine alte Tankstelle die zum BBQ-Restaurant umgebaut worden ist. Wir gönnten uns im Big John’s Texas BBQ richtig gute Spareribs aus dem Smoker und fielen danach mit vollen Bäuchen ins Bett.

Wir sehen uns im Antelope Canyon wieder :) Liebe Grüße

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USA Roadtrip – Grand Canyon

Donnerstag – 4 Juni 2015

… heute ist es soweit, es geht zum Grand Canyon, den Ort den jeder einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Sagt zumindest jeder der einmal dort war und ich kann es nur bestätigen. Es war wirklich der absolute Wahnsinn. Dieses Wunder der Natur mit eigenen Augen zu sehen ist mit nichts zu vergleichen. Von Lake Havasu City fuhren wir zum South Rim, dort hatten wir schon von Deutschland aus eine Unterkunft gebucht. Wir wollten uns unbedingt den Sonnenaufgang am Canyon ansehen und so war das Geld für das teuerste Zimmer der Reise gut investiert. Die Yavapai Lodge am South Rim ist gemütlich und sauber, wir bezahlten ca. 145$ für die Übernachtung ohne Frühstück.

Überall an den Parkplätzen, in der Nähe der Lodge und am Canyon selber kann man Tiere beobachten. Am Anfang konnten wir uns beide nicht vorstellen, dass hier nun gleich der Grand Canyon sein soll denn die Umgebung lässt es eigentlich nicht erahnen. Doch dann steht man plötzlich davor und es ist einfach nur surreal.

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Da wir am Nachmittag ankamen hatten wir genug Zeit um den Canyon von oben zu erkunden. Wir sind auch ein kleines Stück nach unten in den Canyon rein gelaufen. Für eine komplette Tour nach unten und wieder zurück muss man aber mindestens 2 Tage einplanen. Es wird nicht empfohlen an einem Tag den Ab- und Aufstieg zu machen, da das für den Körper einfach zu anstrengend ist.

Als es Abend wurde haben wir uns einen netten Platz für den Sonnenaufgang am nächsten morgen ausgesucht. Keine schlechte Idee, denn vor dem Aufgang ist es dunkel und wir wollten natürlich ein sicheres schönes Plätzchen. Im Supermarkt der Lodge gibt es einen kleinen Imbiss mit ganz gutem und auch nicht übermäßig teuren Snacks. Definitiv eine Empfehlung für ein kleines Abendessen, wenn man nicht in die teuren Nationalpark-Restaurants gehen möchte. Als Abschluss des Tages liefen wir noch mal an den Canyon. Dort lieferte uns die untergehenden Sonne einen wunderschönen Timelapse und einige schöne Bilder. Die Stimmung ist wirklich atemberaubend, wir saßen mindestens eine Stunde dort und haben einfach nur die Natur genossen.

Donnerstag – 4 Juni 2015

Am nächsten Morgen mussten wir bereits gegen 5 Uhr aufstehen. Um ca. 5:30 ging die Sonne auf und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir suchten also nach unserem Plätzchen und hatten Glück, dass noch niemand anderes dort war. Der Platz war perfekt. Der Sonnenaufgang war perfekt. Es war einfach nur schön. Definitiv ein Muss am Grand Canyon. Natürlich muss das Wetter mitspielen, wir hatten leider einige Wolken aber es war dennoch wunderschön.

Nach dem Sonnenaufgang fing es direkt an zu regnen. Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage waren leider nicht sehr gut; in vielen Teilen waren schwere Unwetter vorhergesagt. Vorallem im Monument Valley und genau dort wollten wir eigentlich die nächsten beiden Tage verbringen. Also saßen wir den ganzen Vormittag in einem kleinen Imbiss und versuchten einen Alternativplan zu finden und vorallem eine Unterkuft. Denn wie wir bemerkten war es am Wochenende gar nicht so einfach eine günstige Unterkuft zu finden.

Wo es dann für uns hingegangen ist, lest ihr im nächsten Beitrag.
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USA Roadtrip – Die Fahrt nach Lake Havasu City

Mittwoch – 3 Juni 2015

Ein Reisetag, zwei Blogbeiträge. Ja vielleicht ist das ein bisschen übertrieben aber für mich waren der Joshua Tree Nationalpark und die danach folgende Fahrt in Richtung Grand Canyon bis Lake Havasu City, einfach zwei verschiedene Ereignisse auf unserer Reise. Deshalb bekommt einfach jeder Teil seinen eigenen Beitrag.

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Nachdem wir einen wahnsinnig schönen Tag im Joshuar Tree Nationalpark verbracht hatten, machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Palm Springs. Es gab mal wieder Burger bei In-N-Out – die sind einfach unschlagbar – außerdem ein Eis in der Ben & Jerrys Eisdiele. In Palm Springs ist es wirklich richtig heiß deshalb verbringen viele Californier hier auch die Wintermonate. Im Mai ist dort aber nicht sehr viel los. Von Palm Sprints aus startete unsere 3 stündige Fahrt nach Lake Havasu City, das uns als Übernachtungsstop auf unserem Weg zum Grand Canyon dienen sollte. Im Grunde hatten wir keine Erwartungen an die Fahrt; wir waren beide erledigt von den vielen Eindrücken des Tages und freuten uns auf ein Bett.

Dass diese Fahrt so schön werden würde, hätte niemand von uns gedacht und planen hätte man es wohl auch nicht können. Denn als wir so auf dem Highway fuhren und um uns herum nichts war außer gefühlter unendlicher menschenleerer Natur ging so langsam die Sonne unter. Unsere Roadtrip Playlist lief und uns wurde beiden bewusst, dass das jetzt gerade genau so ist, wie wir es uns erträumt hatten.

Die Fotos können leider gar nicht festhalten wie wahnsinnig toll die Stimmung war. Aber wenn man sich einen Roadtrip vorstellt, dann so. Oder nicht?

Unser Hotel Days Inn Lake Havasu erreichten wir erst gegen 10 Uhr Abends. Doch selbst zu dieser Uhrzeit ist es dort noch über 30°C warm, was könnte man also besseres tun, als noch schnell den kleinen Hotelpool auszunutzen. Das Days Inn haben wir am Tag zuvor gebucht und zahlten 51 € für die Nacht inklusive Frühstück. Wir haben uns auf unserem Trip bewusst für günstige Unterküfte entschieden und an dieser gab es auch überhaupt nichts auszusetzen. Ein großes sauberes Zimmer mit 2 Betten und Klimaanlage, die auch dringend notwendig war, denn im Zimmer ist es natürlich, so wie draußen auch, sehr heiß gewesen. 

Freut euch auf den nächsten Stop – Grand Canyon :)

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USA Roadtrip – Joshua Tree Nationalpark

Mittwoch – 3 Juni 2015

Heute beginnt der richtige ROADTRIP Teil unserer Reise. Nach den zwei wunderbaren Tagen in San Diego packten wir zusammen und fuhren in Richtung Joshua Tree Nationalpark. Ich glaube jeder von euch hat schon einmal auf einem Foto, oder in einem Film einen Joshua Tree gesehen. Der Besuch im Joshua Tree Nationalpark war für uns der wundervolle Beginn eines unvergesslichen Trips, durch einige der schönsten Nationalparks im Südwesten der USA.

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Da wir unsere Route schon im Vorfeld geplant hatten und wir wussten, dass es für uns in einige Nationalparks gehen wird, haben wir uns dazu entschieden den AMERICA THE BEAUTIFUL – AGENCY ANNUAL PASS zu kaufen. Mit diesem Pass können 4 Personen, in einem Auto, 1 Jahr lang die Amerikanischen Nationalparks besuchen. Der Pass kostet 80$ und das rechnet sich schon ab 4-5 Parks. Beispielsweise kostet der Eintritt zum Grand Canyon alleine bereits 25$. Leider deckt die Karte nicht alle Nationalparks ab, der Antelope Canyon (hierzu mehr in einem meiner späteren Beiträge) liegt auf Indianerland der Navajo, deshalb muss man hier noch einmal extra Eintritt bezahlen, wenn man diesen besuchen möchte. Am besten man recherchiert vor der Reise bereits die Eintrittspreise der verschiedenen Parks.

Über Twentynine Palms fuhren wir zum Joshua Tree Visitor Center, dort besorgten wir uns den Annual Pass und deckten uns noch mit ausreichend Wasser ein. Im Nationalpark kann man meist kein Wasser kaufen und dort ist es sehr heiß, ihr solltet also immer genug Wasser dabei haben.

Auf ging es in den Park. Mit dem Auto ist man natürlich sehr flexibel und als Erstes fuhren wir zum Hidden Valley Nature Trail, wir haben uns in jedem Park einen einfachen, kleinen Trail zum Wandern herausgesucht. Der Hidden Valley Nature Trail ist nur ca. 1 Meile (1,6km) lang, man kann aber sehr viele schöne Ecken finden und sich wunderbar Zeit zum fotografieren nehmen.

Nach unserem kleinen Hike erkundeten wir den restlichen Park mit dem Auto und hielten an wo immer es uns gerade gefiel. Man kann von jedem Parkplatz aus zwischen den Steinen hindurch auch ohne „Trail“ in den Park hineinlaufen. Hierbei entstanden einige der schönsten Aufnahmen. Für das nächste mal im Joshua Tree Nationalpark, muss auf jeden Fall ein Zelt mit. Wir haben einige Zelte mitten im Park entdeckt, hier lässt es sich sicher wahnsinnig ungestört in der freien Natur campen.

Unter anderem haben wir noch am Keys View …

und Skull Rock angehalten. 

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Der Tag ist zwar noch nicht beendet aber für den Rest müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. Nach einem Wahnsinns-Tag im Joshua Tree Nationalpark wollten wir es mindestens noch bis zur hälfte in Richtung Grand Canyon schaffen. Unser Übernachtung-Ziel war Lake Havasu City und der Weg dort hin ist eines meiner persönlichen Highlights der ganzen Reise. Wem das Roadtrip-Feeling gefällt dem wird der nächste – kleine – Post sicher Freude bereiten.

Bis dahin habt ihr vielleicht auch ein bisschen Fernweh, wie ich.

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USA Roadtrip – San Diego

Montag – 1 Juni 2015

Heute geht es endlich weiter auf unserer großen Reise durch den Südwesten der USA. Der nächste Stop auf unserer Route nach unserer Zeit in LA war San Diego. Und eines kann ich vorab schon sagen: San Diego war meine liebste Küstenstadt auf unserer Reise.

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Am Sonntag Abend buchten wir unsere Unterkunft. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Zimmer kurzfristig sehr günstig zu bekommen waren. Natürlich kommt es auch auf die Reisezeit an; Wochenenden, Feiertage oder Ferien sind natürlich sehr beliebt besonders in Nationalparks oder an anderen touristischen Hotspots und Buchungen sind zu dieser Zeit meist recht teuer oder garnicht mehr möglich. Wir entschieden uns für das Aqua Mar Hotel. Die Zimmer sind zwar sehr klein aber modern und sauber. Gegenüber gibt es gleich einen Starbucks als Frühstücks-Gelegenheit und auch sonst war die Lage gut.

In San Diego haben wir außerdem eine sehr gute Freundin getroffen. Carina hat ein Jahr in San Diego studiert und war zufällig zur selben Zeit auch dort. Sie hat uns die beste Stadtführung gegeben, die wir kriegen konnten. Danke noch mal an Carina :)

Mit dem Auto fuhren wir nach Coronado und haben uns dort den Coronado Beach am Hotel Del Coronado angesehen. Ich glaube die Bilder zeigen ganz deutlich, wie schön dieser ist. Auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man gerade in San Diego ist.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Centennial Park von dort aus hat man einen super Blick auf Downtown. Aber seht selbst ob es sich gelohnt hat ;)

Über die Coronado Bridge fuhren wir wieder zurück ins Zentrum. Dort schlenderten wir durch die Straßen und mussten natürlich auch die Geschäfte durchstöbern; dabei wanderten ein Paar neue Nike-Sneaker in meine Einkaufstasche.

Am Abend waren wir in Old Town Mexikanisch essen. Das sollte man sich natürlich nicht entgehen lassen, wenn man in San Diego und damit sehr nah an Mexiko ist.

Dienstag – 2 Juni 2015

Der erste Tag war vollgepackt mit Sightseeing. Am zweiten Tag wollten wir eigentlich den Zoo besuchen. Leider ist dieser sehr teuer und so haben wir uns dagegen entschieden. Die Alternative war – ganz genau – SHOPPING. Wir fuhren fast bis an die Mexikanische Grenze, ins Las Americas Premium Outlet. Für uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn wir sind nicht nur einmal fündig geworden.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Mission Beach, da Carina dort ganz in der Nähe wohnte.

Abends waren wir mit einer großen Gruppe von Carinas Freunden zum Taco Tuesday verabredet. An diesen besonderen Dienstagen bieten sehr viele Mexikanischen Bars und Restaurants Tacos zum Spezialpreis in Kombination mit diversen Cocktail-Happy-Hours an. Leider weiß ich nicht mehr wie das Restaurant hieß, in dem wir waren.

Das war es dann leider auch schon mit San Diego. Wunderschöne zwei Tage sind vorbei, doch bald gehts weiter und zwar zum Joshua Tree Nationalpark. 

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