USA Roadtrip – First Stop LA

Da sitze ich nun vor der Mammut-Aufgabe, jeden einzelnen Stop festzuhalten.
Auch wenn es noch kein ganzes Jahr zurück liegt, beginnen die Erinnerungen dennoch zu verschwimmen und sind nicht mehr so detailliert wie noch kurz nach der Reise. Doch gerade das motiviert mich noch mehr diese Beiträge zu schreiben, denn in 10 Jahren, wenn die Erinnerungen noch trüber geworden sind, freut man sich um so mehr über eine Auffrischung in Form dieser Posts, die voll sind mit tollen Erinnerungen.

Also: Los gehts.

Freitag morgens ging es für uns zum Flughafen nach München. Mit British Airways flogen wir zunächst nach London. Da wir uns am Vorabend leider nicht einchecken konnten, hatten wir keine Plätze nebeneinander sondern hintereinander. Zum Glück ist der Flug nach London ja nur sehr kurz. ;)

Von London setzten wir dann mit American Airlines unsere Reise fort. In einer 3er-Reihe für uns war der verbleibende 9 Stundenflug nach Los Angeles natürlich sehr angenehm.

Am späten Nachmittag landeten wir in LA. Wir hatten bereits einige Monate zuvor einen Mietwagen (Kategorie SUV) über SIXT gebucht. Diesen mussten wir schließlich nur noch bei einem Hotel in der Nähe des LAX abholen. Unser fahrbares „Zuhause“ für die nächsten drei Wochen wurde ein Toyota RAV 4. Und auf ging es in unser Airbnb. Dieses war eine der wenigen Unterkünfte, die wir im Voraus gebucht hatten. Zum einen wollten wir nach dem anstrengenden Flug nicht noch nach einem Hotel suchen müssen, zum anderen benötigt man für die Einreise in die USA eine „fixe“ Adresse, die man in seinem Visum angibt.

Das Mid-Century Dream Chasers‘ Retreat war also unsere erste Unterkunft. Wir waren sehr zufrieden damit. Mit dem Auto konnten wir von hier aus alles gut erreichen. Die Gegend war sehr freundlich und es fiel uns sehr leicht uns schnell willkommen und wohl zu fühlen. Dazu trug auch die sehr freundliche Art von Jazmin bei, die der Host in diesem Haus ist. Am ersten Abend fielen wir todmüde ins Bett – voller Vorfreude auf den nächsten Tag und auf die große Reise, die vor uns lag.

 

Samstag – 30 Mai 2015

Am nächsten Morgen stellte ich erst einmal fest, dass ich meinen Föhn ganz umsonst mitgenommen hatte, da man für die Spannung einen Adapter benötigt. Natürlich kann man in Amerika nur den Adapter für „Amerikaspannung auf Europaspannung“ kaufen. In den meisten Unterkünften gab es glücklicherweise einen Föhn, und ansonsten gab es eben nasse Haare ;)

Der erste Tag begann gleich mit einem super Frühstück. Wir fuhren zum Redondo Beach Pier, den jeder der OC California gesehen hat zumindest vom Sehen her kennt.

Das Frühstück im Diner ist wirklich zu empfehlen. Nebenbei kann man die Männer beim Fischen beobachten, während sich so langsam der morgendliche Nebel lichtet und die kalifornische Sonne durchspitzelt.

Der nächste Stop war eine Mall (die aber nicht weiter zu empfehlen ist). Hier haben wir uns eine amerikanische SIM-Karte zugelegt, die wir aber im weiteren Verlauf der Reise kaum benötigt haben, da es wirklich häufig free Wifi in den Motels/Hotels/Restaurants und Cafés gab.
In der Mall fanden dann noch ein Paar Sonnenbrillen ihren Weg in unsere Einkaufstüten und so ausgestattet machten wir uns auf den Weg in Richtung Venice Beach, besser gesagt erst einmal zu Whole Foods; die Smoothies dort sind sehr zu empfehlen.  Allgemein müsst ihr dort unbedingt hin wenn ihr auf gesundes Essen steht :).

In Venice schlenderten wir erstmal etwas am Venice Beach entlang, beobachteten die Skateboarder und gönnten uns eine Portion Pommes. Dann fuhren wir mit geliehenen Beach-Cruiser-Fahrrädern zum Santa Monica Pier. Das war auf jeden Fall ein Riesenspaß, den ich jedem nur empfehlen kann.

Da noch etwas Zeit übrig war, fuhren wir etwas weiter raus zum Point Dume hinter Malibu. Die Aussicht lohnt sich wirklich und auch die Fahrt entlang der Küste war schon ein wahnsinnig schönes Erlebnis. Also Roadtrip-Playlist anschalten, Fenster runter und ein bisschen Westküsten-Luft schnuppern.

Den wahnsinnig Eindrucksvollen ersten Tag haben wir dann gleich mit In-N-Out Burger ausklingen lassen. Ich kann mir gar nicht erklären, wieso es davon keine Bilder gibt ;) es war wohl zu gut um es noch für ein Foto liegen zu lassen. Wir nutzten dann noch die langen Öffnungszeiten der Supermärkte und deckten uns mit Bagels und Frischkäse für den nächsten Morgen ein.

Sonntag – 31 Mai 2015

So konnten wir ganz entspannt in Tag 3 starten und machten uns gleich auf zum Beverly Center in Beverly Hills. Die Mall war wirklich super, die meiste Zeit verbrachten wir im Victoria Secrets Store, denn es musste ein Bikini für die anstehenden Strand und Pool-Tage her.

Der Hunger trieb uns dann zum Farmers Market, der zwar schön war, sich aber im Nachhinein als ein nicht unbedingt notwendiger Stop herausstellte. Die etwas überteuerten HotDogs lieferten uns die nötige Stärkung für unseren Weg zum Hollywood Boulevard.

Bei einem LA-Besuch darf der Besuch des Hollywood Sign natürlich nicht fehlen. Dieses wollten wir uns vom Griffith Observatorium aus ansehen, doch leider teilten wir dieses Vorhaben auch mit etlichen anderen Touristen. Nachdem wir uns etwas verfahren hatten und durch die verwinkelten Straßen an den eindrucksvollen Villen der Schönen und Reichen fuhren fanden wir die richtigen Weg.  Die ganze Straße hinauf staute sich der Verkehr und oben zu parken war unmöglich. Eventuell ist das unter der Woche etwas besser, aber Sonntag Abend scheint wohl eine beliebte Zeit zu sein. Ein paar Fotos konnten wir trotzdem ergattern und das Licht, die Stimmung und die Aussicht konnten wir auch aus dem Auto heraus wunderbar einfangen.

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Es war noch relativ früh, also fuhren wir noch mal in Richtung Venice. Neben dem Farmers Market hatten wir eine schöne Mall entdeckt – The Grove. Auf jeden Fall einen Besuch Wert, wenn ihr shoppen gehen wollt. Wie ich finde die schönste Mall in LA in der wir waren. So verschlug es uns an unserem letzten Abend in LA in die Cheesecake Factory die sich direkt in der Mall befindet. Wir fanden es beide sehr lecker. Auf den Tisch muss man immer ein wenig warten, aber man wird aufgeschrieben und per SMS kontaktiert, sobald der Tisch frei wird. (Die Amerikanische Nummer war doch für etwas gut.)

Das wars aus LA, hach ich will gleich zurück.

josea_blogbeit

 

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