USA Roadtrip – Las Vegas

Montag – 8. Juni 2015 bis
Mittwoch  10. Juni 2015

Tja und dann, ja dann waren wir einige Tage in Vegas.
Wir haben die Seele baumeln lassen, es genossen mal nicht jeden Tag das Hotel wechseln zu müssen und einfach einmal lange ausgeschlafen. Keine Vorbereitungen für Routen durch Nationalparks, einfach über den Strip schlendern, viel essen, etwas shoppen und natürlich die Casinos unsicher machen.

Wir hatten über Booking bereits zu Hause das MGM Grand reserviert, dieses mussten wir aber im Laufe der Reise stornieren, da wir zu einem anderen Zeitpunkt in Vegas waren als geplant. Es gab aber zum Glück auch kurzfristig ein Angebot für das MGM Grand direkt am Strip. Ich kann das Hotel nur empfehlen. Die Lage ist super, die Zimmer top und für ein 4* Hotel ist es auch relativ günstig. Wir haben gemeinsam nur € 203 für die 4 Nächte bezahlt. Vegas sollte man definitiv unter der Woche besuchen. Die Preise sind günstiger und es ist nicht ganz so überlaufen wie an den Wochenenden.

In Las Vegas haben wir zufällig Bekannte aus Deutschland getroffen und dort auch einige Zeit mit ihnen verbracht. Sie kamen im Caesars Palace unter und wir durften einmal das Zimmer begutachten. Meiner Meinung nach ist das günstigere MGM um einiges schöner und moderner. ;)

… what happens in Vegas, stays in Vegas. Oder wie heißt es so schön?
Man kann dort wirklich einiges erleben: wir hatten z.B. Karten für die Blue Man Group und hatten dort einen tollen Abend. Ansonsten – verspielt ein bisschen Geld, lasst euch mit kostenfreien Getränken in den Casinos verwöhnen und schlaft auch mal bis 1 Uhr Nachmittags, um danach an einem der unvorstellbar großen Hotelpools zu relaxen.

Vielleicht noch ein paar Tipps: Las Vegas ist unfassbar teuer um Essen zu gehen oder um sich schnell etwas zu Trinken zu kaufen. Damit muss man leider rechnen.
Wir hatten super leckere Burger bei Shake Shack nicht weit vom MGM Hotel, hier sind die Preise auch fair. Der M&M´s Store ist zwar schön anzusehen, aber viel zu teuer! Macht nicht den selben Fehler wie ich und geht mit einer mini Tüte M&M´s für 30$ nach Hause ;)

Ansonten sag ich nur, AUF NACH VEGAS!

josea_blogbeit

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USA Roadtrip – Zion Nationalpark

Montag – 8. Juni 2015

Nach einer weiteren Nacht in Cedar City packten wir zusammen und machten uns auf zum Zion Nationalpark. Ich freue mich schon lange auf diesen Post, denn der Zion Nationalpark hat es mir sehr angetan. Ich würde empfehlen hier definitiv mehr Zeit einzuplanen als wir hatten, doch unser Plan war es an diesem Tag noch durchs Valley of Fire bis Vegas zu fahren.

Wir entschieden uns dieses Mal nicht selbst mit dem Auto in den Park zu fahren. Wir hatten vorher gelesen, dass es vor allem an Wochenenden nicht immer genügend Parkplätze im Park gibt. Das Auto parkten wir am Zion Canyon Visitor Center und fuhren von dort mit dem Bus in den Park. Ihr erinnert euch sicher an den Annual Pass – dieser ist natürlich auch hier gültig!

Warum ich genau diesem Park so mag? Es ist heiß, es gibt Berge und Felsen in wahnsinnig tollen Farben die sich in ihrer Schönheit und Größe gar nicht festhalten lassen. Die süßen Streifenhörnchen, Wasserfälle und kleine Flüsse… er ist einfach vielseitig und wunderschön.

Unser erster Stop war die Zion Lodge von dort aus ging es zum Upper Emerald Pool Trail. Der Trail ist ca 1,6 km lang und führt zu Wasserfällen und kleinen Pools. Leider war bei uns ein Teil des Trails gesperrt, durch Unwetter werden hier oft die befestigten Wege weg gespült und sind dann nicht mehr begehbar.

Wir haben immer eine Karte des Parks am Eingang mitgenommen. Hier sind alle Trails und Aussichtspunkte/Bushaltestellen aufgelistet, diese gibts natürlich auch Online: Zion Nationalpark Karte

Wie auch in den anderen Parks fuhren wir zu einigen Aussichtspunkten, ich empfehle hier einfach im Park zu entscheiden wo es einem gefällt, dort steigt man einfach aus dem Bus;). Alleine einige Zeit mit dem Bus durch den Park zu fahren ist eine kleine aber feine Tour.

Leider hatten wir keine Zeit für The Narrows, dieser Trail führt durch einen Fluss in einer Schlucht und sieht auf den Bildern wirklich unglaublich aus. Man benötigt dafür aber einiges an Zeit und auch Ausrüstung. Ihr merkt schon, hier muss ich unbedingt noch mal hin auch wenn ich nicht der größte Fan vom Wandern bin! Aber in dieser Natur werde selbst ich zum Hiker.

Der Rest des Tages kommt in einem weiteren Post, das Valley of Fire hat definitiv einen eigenen Beitrag verdient!

Wer von euch war auch schon im Zion Nationalpark und hat vielleicht den Narrow Trail gemacht? Ich freue mich über eure Kommentare.

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USA Roadtrip – Bryce Canyon

Samstag – 6. Juni 2015

Man glaubt es kaum, aber es ging auf unserem USA-Westküste-Roadtrip ja noch weiter! Das nächste Ziel: Bryce Canyon und Zion Nationalpark

Da es sehr teuer ist in Nationalparks zu übernachten, haben wir uns für mehrere Tage eine Unterkunft in Cedar City gebucht. Der Bryce Canyon ist ca. 70 Meilen entfernt, Zion Nationalpark sogar nur 60 Meilen also eine relativ gute Gelegenheit um in der Nähe der beiden Parks zu bleiben. Von Page fuhren wir also nach der Besichtigung des Antelope Canyon gute 3 Stunden nach Cedar City und checkten in unser Hotel ein. Das El Rey Inn & Suites war gemütlich sauber und günstig, genau das richtige für die nächsten 2 Nächte die uns nur € 99 inklusive Frühstück kosteten. Am Abend ging es ganz entspannt ins Kino und etwas essen, wir schauten uns den Film „Entourage“ an und planten unsere Tour für den nächsten Tag.

Sonntag – 7. Juni 2015

Also dann, ab zum Bryce Canyon! Wir hatten zu Beginn der Reise eine günstige Kühltasche und einige Kühlakkus (Meist gibt es in den Motels auch kostenlose Eiswürfel zum auffüllen) im Supermarkt gekauft, das kann ich nur empfehlen! Man hat immer ein paar Snacks/Brotzeit und gekühlte Getränke mit dabei und spart sich so etwas Geld für teures Essen in den Nationalparks.

Im Park angekommen machten wir uns gleich auf den Weg zu unserer ersten kleinen Wanderung, Start war am wunderschönen Sunset Point. Der Navajo Loop Trail ist nicht besonders lang, nur ca. 2,2 km, dafür läuft man aber in den Canyon hinein also müsst ihr viel bergab und dann auch wieder bergauf. Etwas Kondition sollte man hier also schon mitbringen, belohnt wird man allemal mit süßen Streifenhörnchen und wunderschöner Natur.

Außerdem fuhren wir einige Aussichtspunkte an, wir hielten einfach wo es uns gefiel. Im Bryce Canyon könnt ihr euch super mit dem Auto fortbewegen, da das Wetter an dem Tag nicht ganz so gut war, waren wir froh um unser warmes Auto :)

Für uns ging es dann noch zum Mossy Cave Trail, dieser war wirklich sehr schön. Man läuft zu einem kleinen Wasserfall und sieht die sogenannten „Hoodoos“ (Das sind die Felssäulen, für die der Bryce Canyon berühmt ist) noch aus einer anderen Perspektive. Das Wetter in der Gegend scheint wohl sehr wechselhaft zu sein, denn als wir diesen Trail starteten hatten wir plötzlich strahlenden Sonnenschein.

Der Bryce Canyon ist wirklich ein Naturspektakel, leider hatten wir keine Zeit den Sonnenuntergang zu sehen. Dafür lohnt es sich sicher noch einmal dorthin zu fahren.

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USA Roadtrip – Antelope Canyon

Samstag – 6. Juni 2015

An unserem zweiten Tag in Page stand der Antelope Canyon auf dem Plan, dieser liegt im Navajo-Reservat nicht weit von Page entfernt. Wir entschieden uns für eine Tour im Upper Antelope Canyon, je nach Tageszeit und somit Lichteinfall in den Canyon sind die Preise für die Führung unterschiedlich. Die Tour am Vormittag kostet pro Person ca. $40, zusätzlich muss man noch eine Gebühr bezahlen um das Navajo-Reservat betreten zu dürfen, das sind nochmals ca. $7. Leider ist hier der Annual Pass nicht gültig und der Ausflug in den Canyon auf jeden fall kostspielig, aber dieses unvergleichbare Naturspektakel sollte man sich deshalb nicht entgehen lassen.

Dort angekommen wurde uns eine genaue Uhrzeit und ein Guide zugeteilt. In kleinen Gruppen von ca. 10 Personen fährt man mit einem Pick-Up zum Eingang des Antelope Canyons. Los gehts, in den den fotogensten Canyon unserer Reise.

Der Guide zeigt wirklich die besten Plätze für Fotos und hilft bei den Kamera-Einstellungen falls man sich nicht gut auskennt. Natürlich wird man mit sehr vielen Touristen durch den Canyon geführt und Zeit für ausgelassene Fotoexperimente bleibt nicht wirklich. Hierfür gibt aber auch extra Touren für Fotografen – die natürlich etwas teuerer sind – dafür bekommt man mehr Zeit und darf auch ein Fotostativ mit in den Canyon nehmen. (Dies ist bei einer normalen Tour leider nicht gestattet).

Wasser hat den Stein im Canyon zu dem geformt was er jetzt ist. 1997 starben 12 Menschen im Lower Antelope Canyon, denn bei starken Gewittern – auch wenn diese einige Meilen entfernt sind – überschwemmen sogenannte flash floods die beiden Canyons. Auch einige Stunden nach dem wir im Antelope Canyon waren wurde dieser wegen Gewittern in der Umgebung zeitweise gesperrt. Wir hatten also noch Glück, dass wir eine Tour ergattern konnten.

Am Nachmittag machten wir uns zu unserem nächsten Ziel auf, wir hatten am Vortag eine Unterkunft in Cedar City gebucht. Wohin es uns von dort aus verschlagen hat lest ihr dann im nächsten Post.

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USA Roadtrip -Horseshoe Bend

Freitag – 5 Juni 2015

Es kam also der erste Tag der Reise, an dem unser Plan etwas ins wanken geriet und wir nicht recht weiter wussten. Das Wetter im Monument Valley war zu schlecht, die Unterkünfte zu teuer. Wir entschieden uns also das Monument Valley ausfallen zu lassen und gleich zu unserem nächsten Ziel zu fahren, Horsheshoe Bend und Antelope Canyon. Diese beiden Naturspektakel liegen direkt an der Stadt Page, die nur gut 2 1/2 Stunden vom Grand Canyon entfernt ist. Noch am Morgen am Grand Canyon haben wir im Internet nach günstigen Unterkünften gesucht. Leider ohne Erfolg. Wir ließen uns aber nicht entmutigen, fuhren einfach ohne Unterkunft nach Page und klapperten ein Paar Hotels ab. Siehe da, manchmal ist der Preis in den Unterkünften vor Ort ein wenig günstiger als online. So kamen wir für ca. 110$ inklusive Frühstück im Comfort Inn & Suites Page unter, definitiv eine schöne, angenehme Unterkunft mit großen ruhigen Zimmern. Page hat eine super Lage, das  Horsheshoe Bend ist quasi direkt um die Ecke und dorthin machten wir uns nach dem einchecken gleich auf. 

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Ich glaube die Bilder sagen alles, es ist wirklich ein sehr beeindruckender Ort.

Leider hatten wir nicht viel Zeit um Fotos zu machen, die Unwetter verschonten auch Page nicht und aus der anderen Richtung konnte man schon tiefschwarze Wolken kommen sehen. In letzter Sekunde konnten wir uns und unser Kameraequipment vor dem Regen ins Auto retten.

Nachdem das Unwetter vorbeigezogen war, gab es am Abend ein ganz besonderes Abendessen. In Page gibt es eine alte Tankstelle die zum BBQ-Restaurant umgebaut worden ist. Wir gönnten uns im Big John’s Texas BBQ richtig gute Spareribs aus dem Smoker und fielen danach mit vollen Bäuchen ins Bett.

Wir sehen uns im Antelope Canyon wieder :) Liebe Grüße

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USA Roadtrip – Grand Canyon

Donnerstag – 4 Juni 2015

… heute ist es soweit, es geht zum Grand Canyon, den Ort den jeder einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Sagt zumindest jeder der einmal dort war und ich kann es nur bestätigen. Es war wirklich der absolute Wahnsinn. Dieses Wunder der Natur mit eigenen Augen zu sehen ist mit nichts zu vergleichen. Von Lake Havasu City fuhren wir zum South Rim, dort hatten wir schon von Deutschland aus eine Unterkunft gebucht. Wir wollten uns unbedingt den Sonnenaufgang am Canyon ansehen und so war das Geld für das teuerste Zimmer der Reise gut investiert. Die Yavapai Lodge am South Rim ist gemütlich und sauber, wir bezahlten ca. 145$ für die Übernachtung ohne Frühstück.

Überall an den Parkplätzen, in der Nähe der Lodge und am Canyon selber kann man Tiere beobachten. Am Anfang konnten wir uns beide nicht vorstellen, dass hier nun gleich der Grand Canyon sein soll denn die Umgebung lässt es eigentlich nicht erahnen. Doch dann steht man plötzlich davor und es ist einfach nur surreal.

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Da wir am Nachmittag ankamen hatten wir genug Zeit um den Canyon von oben zu erkunden. Wir sind auch ein kleines Stück nach unten in den Canyon rein gelaufen. Für eine komplette Tour nach unten und wieder zurück muss man aber mindestens 2 Tage einplanen. Es wird nicht empfohlen an einem Tag den Ab- und Aufstieg zu machen, da das für den Körper einfach zu anstrengend ist.

Als es Abend wurde haben wir uns einen netten Platz für den Sonnenaufgang am nächsten morgen ausgesucht. Keine schlechte Idee, denn vor dem Aufgang ist es dunkel und wir wollten natürlich ein sicheres schönes Plätzchen. Im Supermarkt der Lodge gibt es einen kleinen Imbiss mit ganz gutem und auch nicht übermäßig teuren Snacks. Definitiv eine Empfehlung für ein kleines Abendessen, wenn man nicht in die teuren Nationalpark-Restaurants gehen möchte. Als Abschluss des Tages liefen wir noch mal an den Canyon. Dort lieferte uns die untergehenden Sonne einen wunderschönen Timelapse und einige schöne Bilder. Die Stimmung ist wirklich atemberaubend, wir saßen mindestens eine Stunde dort und haben einfach nur die Natur genossen.

Donnerstag – 4 Juni 2015

Am nächsten Morgen mussten wir bereits gegen 5 Uhr aufstehen. Um ca. 5:30 ging die Sonne auf und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir suchten also nach unserem Plätzchen und hatten Glück, dass noch niemand anderes dort war. Der Platz war perfekt. Der Sonnenaufgang war perfekt. Es war einfach nur schön. Definitiv ein Muss am Grand Canyon. Natürlich muss das Wetter mitspielen, wir hatten leider einige Wolken aber es war dennoch wunderschön.

Nach dem Sonnenaufgang fing es direkt an zu regnen. Die Wettervorhersagen für die nächsten Tage waren leider nicht sehr gut; in vielen Teilen waren schwere Unwetter vorhergesagt. Vorallem im Monument Valley und genau dort wollten wir eigentlich die nächsten beiden Tage verbringen. Also saßen wir den ganzen Vormittag in einem kleinen Imbiss und versuchten einen Alternativplan zu finden und vorallem eine Unterkuft. Denn wie wir bemerkten war es am Wochenende gar nicht so einfach eine günstige Unterkuft zu finden.

Wo es dann für uns hingegangen ist, lest ihr im nächsten Beitrag.
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USA Roadtrip – Die Fahrt nach Lake Havasu City

Mittwoch – 3 Juni 2015

Ein Reisetag, zwei Blogbeiträge. Ja vielleicht ist das ein bisschen übertrieben aber für mich waren der Joshua Tree Nationalpark und die danach folgende Fahrt in Richtung Grand Canyon bis Lake Havasu City, einfach zwei verschiedene Ereignisse auf unserer Reise. Deshalb bekommt einfach jeder Teil seinen eigenen Beitrag.

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Nachdem wir einen wahnsinnig schönen Tag im Joshuar Tree Nationalpark verbracht hatten, machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Palm Springs. Es gab mal wieder Burger bei In-N-Out – die sind einfach unschlagbar – außerdem ein Eis in der Ben & Jerrys Eisdiele. In Palm Springs ist es wirklich richtig heiß deshalb verbringen viele Californier hier auch die Wintermonate. Im Mai ist dort aber nicht sehr viel los. Von Palm Sprints aus startete unsere 3 stündige Fahrt nach Lake Havasu City, das uns als Übernachtungsstop auf unserem Weg zum Grand Canyon dienen sollte. Im Grunde hatten wir keine Erwartungen an die Fahrt; wir waren beide erledigt von den vielen Eindrücken des Tages und freuten uns auf ein Bett.

Dass diese Fahrt so schön werden würde, hätte niemand von uns gedacht und planen hätte man es wohl auch nicht können. Denn als wir so auf dem Highway fuhren und um uns herum nichts war außer gefühlter unendlicher menschenleerer Natur ging so langsam die Sonne unter. Unsere Roadtrip Playlist lief und uns wurde beiden bewusst, dass das jetzt gerade genau so ist, wie wir es uns erträumt hatten.

Die Fotos können leider gar nicht festhalten wie wahnsinnig toll die Stimmung war. Aber wenn man sich einen Roadtrip vorstellt, dann so. Oder nicht?

Unser Hotel Days Inn Lake Havasu erreichten wir erst gegen 10 Uhr Abends. Doch selbst zu dieser Uhrzeit ist es dort noch über 30°C warm, was könnte man also besseres tun, als noch schnell den kleinen Hotelpool auszunutzen. Das Days Inn haben wir am Tag zuvor gebucht und zahlten 51 € für die Nacht inklusive Frühstück. Wir haben uns auf unserem Trip bewusst für günstige Unterküfte entschieden und an dieser gab es auch überhaupt nichts auszusetzen. Ein großes sauberes Zimmer mit 2 Betten und Klimaanlage, die auch dringend notwendig war, denn im Zimmer ist es natürlich, so wie draußen auch, sehr heiß gewesen. 

Freut euch auf den nächsten Stop – Grand Canyon :)

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USA Roadtrip – Joshua Tree Nationalpark

Mittwoch – 3 Juni 2015

Heute beginnt der richtige ROADTRIP Teil unserer Reise. Nach den zwei wunderbaren Tagen in San Diego packten wir zusammen und fuhren in Richtung Joshua Tree Nationalpark. Ich glaube jeder von euch hat schon einmal auf einem Foto, oder in einem Film einen Joshua Tree gesehen. Der Besuch im Joshua Tree Nationalpark war für uns der wundervolle Beginn eines unvergesslichen Trips, durch einige der schönsten Nationalparks im Südwesten der USA.

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Da wir unsere Route schon im Vorfeld geplant hatten und wir wussten, dass es für uns in einige Nationalparks gehen wird, haben wir uns dazu entschieden den AMERICA THE BEAUTIFUL – AGENCY ANNUAL PASS zu kaufen. Mit diesem Pass können 4 Personen, in einem Auto, 1 Jahr lang die Amerikanischen Nationalparks besuchen. Der Pass kostet 80$ und das rechnet sich schon ab 4-5 Parks. Beispielsweise kostet der Eintritt zum Grand Canyon alleine bereits 25$. Leider deckt die Karte nicht alle Nationalparks ab, der Antelope Canyon (hierzu mehr in einem meiner späteren Beiträge) liegt auf Indianerland der Navajo, deshalb muss man hier noch einmal extra Eintritt bezahlen, wenn man diesen besuchen möchte. Am besten man recherchiert vor der Reise bereits die Eintrittspreise der verschiedenen Parks.

Über Twentynine Palms fuhren wir zum Joshua Tree Visitor Center, dort besorgten wir uns den Annual Pass und deckten uns noch mit ausreichend Wasser ein. Im Nationalpark kann man meist kein Wasser kaufen und dort ist es sehr heiß, ihr solltet also immer genug Wasser dabei haben.

Auf ging es in den Park. Mit dem Auto ist man natürlich sehr flexibel und als Erstes fuhren wir zum Hidden Valley Nature Trail, wir haben uns in jedem Park einen einfachen, kleinen Trail zum Wandern herausgesucht. Der Hidden Valley Nature Trail ist nur ca. 1 Meile (1,6km) lang, man kann aber sehr viele schöne Ecken finden und sich wunderbar Zeit zum fotografieren nehmen.

Nach unserem kleinen Hike erkundeten wir den restlichen Park mit dem Auto und hielten an wo immer es uns gerade gefiel. Man kann von jedem Parkplatz aus zwischen den Steinen hindurch auch ohne „Trail“ in den Park hineinlaufen. Hierbei entstanden einige der schönsten Aufnahmen. Für das nächste mal im Joshua Tree Nationalpark, muss auf jeden Fall ein Zelt mit. Wir haben einige Zelte mitten im Park entdeckt, hier lässt es sich sicher wahnsinnig ungestört in der freien Natur campen.

Unter anderem haben wir noch am Keys View …

und Skull Rock angehalten. 

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Der Tag ist zwar noch nicht beendet aber für den Rest müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. Nach einem Wahnsinns-Tag im Joshua Tree Nationalpark wollten wir es mindestens noch bis zur hälfte in Richtung Grand Canyon schaffen. Unser Übernachtung-Ziel war Lake Havasu City und der Weg dort hin ist eines meiner persönlichen Highlights der ganzen Reise. Wem das Roadtrip-Feeling gefällt dem wird der nächste – kleine – Post sicher Freude bereiten.

Bis dahin habt ihr vielleicht auch ein bisschen Fernweh, wie ich.

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USA Roadtrip – San Diego

Montag – 1 Juni 2015

Heute geht es endlich weiter auf unserer großen Reise durch den Südwesten der USA. Der nächste Stop auf unserer Route nach unserer Zeit in LA war San Diego. Und eines kann ich vorab schon sagen: San Diego war meine liebste Küstenstadt auf unserer Reise.

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Am Sonntag Abend buchten wir unsere Unterkunft. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Zimmer kurzfristig sehr günstig zu bekommen waren. Natürlich kommt es auch auf die Reisezeit an; Wochenenden, Feiertage oder Ferien sind natürlich sehr beliebt besonders in Nationalparks oder an anderen touristischen Hotspots und Buchungen sind zu dieser Zeit meist recht teuer oder garnicht mehr möglich. Wir entschieden uns für das Aqua Mar Hotel. Die Zimmer sind zwar sehr klein aber modern und sauber. Gegenüber gibt es gleich einen Starbucks als Frühstücks-Gelegenheit und auch sonst war die Lage gut.

In San Diego haben wir außerdem eine sehr gute Freundin getroffen. Carina hat ein Jahr in San Diego studiert und war zufällig zur selben Zeit auch dort. Sie hat uns die beste Stadtführung gegeben, die wir kriegen konnten. Danke noch mal an Carina :)

Mit dem Auto fuhren wir nach Coronado und haben uns dort den Coronado Beach am Hotel Del Coronado angesehen. Ich glaube die Bilder zeigen ganz deutlich, wie schön dieser ist. Auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man gerade in San Diego ist.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Centennial Park von dort aus hat man einen super Blick auf Downtown. Aber seht selbst ob es sich gelohnt hat ;)

Über die Coronado Bridge fuhren wir wieder zurück ins Zentrum. Dort schlenderten wir durch die Straßen und mussten natürlich auch die Geschäfte durchstöbern; dabei wanderten ein Paar neue Nike-Sneaker in meine Einkaufstasche.

Am Abend waren wir in Old Town Mexikanisch essen. Das sollte man sich natürlich nicht entgehen lassen, wenn man in San Diego und damit sehr nah an Mexiko ist.

Dienstag – 2 Juni 2015

Der erste Tag war vollgepackt mit Sightseeing. Am zweiten Tag wollten wir eigentlich den Zoo besuchen. Leider ist dieser sehr teuer und so haben wir uns dagegen entschieden. Die Alternative war – ganz genau – SHOPPING. Wir fuhren fast bis an die Mexikanische Grenze, ins Las Americas Premium Outlet. Für uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn wir sind nicht nur einmal fündig geworden.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Mission Beach, da Carina dort ganz in der Nähe wohnte.

Abends waren wir mit einer großen Gruppe von Carinas Freunden zum Taco Tuesday verabredet. An diesen besonderen Dienstagen bieten sehr viele Mexikanischen Bars und Restaurants Tacos zum Spezialpreis in Kombination mit diversen Cocktail-Happy-Hours an. Leider weiß ich nicht mehr wie das Restaurant hieß, in dem wir waren.

Das war es dann leider auch schon mit San Diego. Wunderschöne zwei Tage sind vorbei, doch bald gehts weiter und zwar zum Joshua Tree Nationalpark. 

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USA Roadtrip – First Stop LA

Da sitze ich nun vor der Mammut-Aufgabe, jeden einzelnen Stop festzuhalten.
Auch wenn es noch kein ganzes Jahr zurück liegt, beginnen die Erinnerungen dennoch zu verschwimmen und sind nicht mehr so detailliert wie noch kurz nach der Reise. Doch gerade das motiviert mich noch mehr diese Beiträge zu schreiben, denn in 10 Jahren, wenn die Erinnerungen noch trüber geworden sind, freut man sich um so mehr über eine Auffrischung in Form dieser Posts, die voll sind mit tollen Erinnerungen.

Also: Los gehts.

Freitag morgens ging es für uns zum Flughafen nach München. Mit British Airways flogen wir zunächst nach London. Da wir uns am Vorabend leider nicht einchecken konnten, hatten wir keine Plätze nebeneinander sondern hintereinander. Zum Glück ist der Flug nach London ja nur sehr kurz. ;)

Von London setzten wir dann mit American Airlines unsere Reise fort. In einer 3er-Reihe für uns war der verbleibende 9 Stundenflug nach Los Angeles natürlich sehr angenehm.

Am späten Nachmittag landeten wir in LA. Wir hatten bereits einige Monate zuvor einen Mietwagen (Kategorie SUV) über SIXT gebucht. Diesen mussten wir schließlich nur noch bei einem Hotel in der Nähe des LAX abholen. Unser fahrbares „Zuhause“ für die nächsten drei Wochen wurde ein Toyota RAV 4. Und auf ging es in unser Airbnb. Dieses war eine der wenigen Unterkünfte, die wir im Voraus gebucht hatten. Zum einen wollten wir nach dem anstrengenden Flug nicht noch nach einem Hotel suchen müssen, zum anderen benötigt man für die Einreise in die USA eine „fixe“ Adresse, die man in seinem Visum angibt.

Das Mid-Century Dream Chasers‘ Retreat war also unsere erste Unterkunft. Wir waren sehr zufrieden damit. Mit dem Auto konnten wir von hier aus alles gut erreichen. Die Gegend war sehr freundlich und es fiel uns sehr leicht uns schnell willkommen und wohl zu fühlen. Dazu trug auch die sehr freundliche Art von Jazmin bei, die der Host in diesem Haus ist. Am ersten Abend fielen wir todmüde ins Bett – voller Vorfreude auf den nächsten Tag und auf die große Reise, die vor uns lag.

 

Samstag – 30 Mai 2015

Am nächsten Morgen stellte ich erst einmal fest, dass ich meinen Föhn ganz umsonst mitgenommen hatte, da man für die Spannung einen Adapter benötigt. Natürlich kann man in Amerika nur den Adapter für „Amerikaspannung auf Europaspannung“ kaufen. In den meisten Unterkünften gab es glücklicherweise einen Föhn, und ansonsten gab es eben nasse Haare ;)

Der erste Tag begann gleich mit einem super Frühstück. Wir fuhren zum Redondo Beach Pier, den jeder der OC California gesehen hat zumindest vom Sehen her kennt.

Das Frühstück im Diner ist wirklich zu empfehlen. Nebenbei kann man die Männer beim Fischen beobachten, während sich so langsam der morgendliche Nebel lichtet und die kalifornische Sonne durchspitzelt.

Der nächste Stop war eine Mall (die aber nicht weiter zu empfehlen ist). Hier haben wir uns eine amerikanische SIM-Karte zugelegt, die wir aber im weiteren Verlauf der Reise kaum benötigt haben, da es wirklich häufig free Wifi in den Motels/Hotels/Restaurants und Cafés gab.
In der Mall fanden dann noch ein Paar Sonnenbrillen ihren Weg in unsere Einkaufstüten und so ausgestattet machten wir uns auf den Weg in Richtung Venice Beach, besser gesagt erst einmal zu Whole Foods; die Smoothies dort sind sehr zu empfehlen.  Allgemein müsst ihr dort unbedingt hin wenn ihr auf gesundes Essen steht :).

In Venice schlenderten wir erstmal etwas am Venice Beach entlang, beobachteten die Skateboarder und gönnten uns eine Portion Pommes. Dann fuhren wir mit geliehenen Beach-Cruiser-Fahrrädern zum Santa Monica Pier. Das war auf jeden Fall ein Riesenspaß, den ich jedem nur empfehlen kann.

Da noch etwas Zeit übrig war, fuhren wir etwas weiter raus zum Point Dume hinter Malibu. Die Aussicht lohnt sich wirklich und auch die Fahrt entlang der Küste war schon ein wahnsinnig schönes Erlebnis. Also Roadtrip-Playlist anschalten, Fenster runter und ein bisschen Westküsten-Luft schnuppern.

Den wahnsinnig Eindrucksvollen ersten Tag haben wir dann gleich mit In-N-Out Burger ausklingen lassen. Ich kann mir gar nicht erklären, wieso es davon keine Bilder gibt ;) es war wohl zu gut um es noch für ein Foto liegen zu lassen. Wir nutzten dann noch die langen Öffnungszeiten der Supermärkte und deckten uns mit Bagels und Frischkäse für den nächsten Morgen ein.

Sonntag – 31 Mai 2015

So konnten wir ganz entspannt in Tag 3 starten und machten uns gleich auf zum Beverly Center in Beverly Hills. Die Mall war wirklich super, die meiste Zeit verbrachten wir im Victoria Secrets Store, denn es musste ein Bikini für die anstehenden Strand und Pool-Tage her.

Der Hunger trieb uns dann zum Farmers Market, der zwar schön war, sich aber im Nachhinein als ein nicht unbedingt notwendiger Stop herausstellte. Die etwas überteuerten HotDogs lieferten uns die nötige Stärkung für unseren Weg zum Hollywood Boulevard.

Bei einem LA-Besuch darf der Besuch des Hollywood Sign natürlich nicht fehlen. Dieses wollten wir uns vom Griffith Observatorium aus ansehen, doch leider teilten wir dieses Vorhaben auch mit etlichen anderen Touristen. Nachdem wir uns etwas verfahren hatten und durch die verwinkelten Straßen an den eindrucksvollen Villen der Schönen und Reichen fuhren fanden wir die richtigen Weg.  Die ganze Straße hinauf staute sich der Verkehr und oben zu parken war unmöglich. Eventuell ist das unter der Woche etwas besser, aber Sonntag Abend scheint wohl eine beliebte Zeit zu sein. Ein paar Fotos konnten wir trotzdem ergattern und das Licht, die Stimmung und die Aussicht konnten wir auch aus dem Auto heraus wunderbar einfangen.

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Es war noch relativ früh, also fuhren wir noch mal in Richtung Venice. Neben dem Farmers Market hatten wir eine schöne Mall entdeckt – The Grove. Auf jeden Fall einen Besuch Wert, wenn ihr shoppen gehen wollt. Wie ich finde die schönste Mall in LA in der wir waren. So verschlug es uns an unserem letzten Abend in LA in die Cheesecake Factory die sich direkt in der Mall befindet. Wir fanden es beide sehr lecker. Auf den Tisch muss man immer ein wenig warten, aber man wird aufgeschrieben und per SMS kontaktiert, sobald der Tisch frei wird. (Die Amerikanische Nummer war doch für etwas gut.)

Das wars aus LA, hach ich will gleich zurück.

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